Max

10.05.2009 – 19.02.2017

Mutter: unbekannt

Vater: unbekannt

„Wenn die Kraft zu Ende geht ist Erlösung eine Gnade.“  In den letzten Tagen haben wir gemerkt, dass Du lauftechnisch immer weiter abbaust. Die Arthrose hatte schon lange den gesamten Bewegungsapparat eingenommen und nun haben die Schmerzmittel auch noch ihren Dienst versagt. Deshalb haben wir uns am 19. Februar 2017 schweren Herzens entschlossen, Dich gehen zu lassen. Du durftest in Deinem geliebten zu Hause Deine letzte Reise antreten und 8 Hände haben Dich auf dem Weg zur Regenbogenbrücke begleitet 🌈

Nun kannst Du wieder schmerzfrei über Wiesen toben und Würstchenbäume leer futtern. Ganz bestimmt hast Du mit Pfotenkumpels Freundschaft geschlossen und nun von oben eine Auge auf uns.

Danke mein kleiner Mann, mein Seelenhund, mein 3. Auge ❤ für 7 Jahre an meiner Seite. Du warst mein Schatten und ich fühle mich gerade, als ob mir mein Herz rausgerissen wurde. Irgendwann vielleicht habe ich die Kraft, mich mit wenigstens einem lachenden Auge an unsere gemeinsame Zeit zu erinnern. Mach´s gut, Du schönste aller Schoko-Schnuten. Irgendwann sehen wir uns wieder.

Maxe war mein Seelenhund ….. „Seelenhunde hat sie jemand genannt …… sie sind unvergessen, weil sie unser Leben verändert haben und auch nach ihrem Tod in einem weiter leben. Man spürt es – in seinem Denken, in seinem Handeln, in seinem Fühlen. Seelenhunde hat sie jemand genannt …… jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben, die man begleiten durfte und die einen geführt haben auf andere Wege. Seelenhunde hat sie jemand genannt …… jene Hunde, die wie ein Schatten waren und die Luft zum atmen, jene Hunde die uns ohne Worte verstehen. Kein Tag vergeht ohne an sie zu denken und ohne sie zu vermissen. Und nur Hundemenschen können verstehen, wie es ist, so einen Seelenhund zu verlieren.“

Nachdem Herr Jack bei uns eingezogen war bin ich auch in verschiedenen Labbi-Foren Mitglied gewesen. Oft wurde von sogenannten Seelenhunden geschrieben. Und nach und nach wurde mir klar, dass Herr Jack es für mich nicht war. Er hat eine größere Bindung zu Franzi und Herrchen. Ich liebe ihn, aber es war anders als dort immer beschrieben wurde. Oftmals fragte ich mich, ob es diese Seelenhunde tatsächlich gibt …….. Bis zu dem Moment, wo Du – mein kleiner Mann – mir quasi in die Arme gelaufen bist, bei einer Feier unserer Hundeschule …….. Ja, wir wollten einen 2. Hund in die Familie holen und ja, es sollte „mein“ Hund werden. Aber mir schwebte ein gelber Rüde vor, am liebsten aus dem VDH (das wurde einem im Labbi-Forum ja so eingetrichtert 🙄) und ich hatte bereits die ersten Kontakte zu Züchtern geknüpft. Doch als Du an jenem Tag auf mich zugerannt kamst war mein erster Gedanke: „Dich würde ich am liebsten mitnehmen.“ …….. Natürlich wusste auch unser Hundetrainer Bescheid, dass wir einen weiteren Labrador bei uns aufnehmen wollen. Er war der Erste, den wir damals gefragt haben, ob er uns das zutrauen würde. Und dann kam Weihnachten 2009 eine Mail von ihm, dass er einen 8 Monate alten Labrador-Rüden zu vermitteln hätte. Tja, wir haben erst gezögert, da unser Dominator Herr Jack ja keine Rüden mochte und als wir beschlossen hatten, wir kommen doch zu einer Kennenlern-Stunde auf den Hundeplatz hatte ich mir einen Zettel fertig gemacht mit diversen Fragen ……. Als ich aus dem Auto ausstieg bist Du wieder angeflitzt gekommen 💖 Ich habe meinen Fragenkatalog in der Jackentasche zerknüllt, denn für mich stand in diesem Augenblick fest, dass Du zu uns / zu mir gehörst … und einen Tag später begann unser gemeinsames Leben 💖 – sehr zum Ärgernis mancher Forumsmitglieder, denn Du warst KEIN VDH-Hund 🙈 ABER: Ich hatte ihn gefunden, MEINEN Seelenhund 💖

Unsere gemeinsamen Erlebnisse habe ich hier aufgeschrieben: Maxe und seine kleine Dummywelt

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Wir haben uns schon eine Weile mit dem Gedanken getragen, einen Zweithund in die Familie zu holen. Diesmal sollte sich Frauchen´s Traum von einem blonden Labradorrüden – Welpen erfüllen.  Manchmal kommt es aber anders  als man denkt …

… und so lernten wir am 27.12.2009 Max kennen. Zuerst haben wir uns auf dem Hundeplatz getroffen, anschließend hatten die beiden Jungs noch eine  Tobestunde bei uns im Garten und nach einer kurzen Bedenkzeit von einer Nacht stand fest: Wir nehmen Max bei uns auf …

… und am 28.12.2009 zog unser Familienzuwachs auf 4 Pfoten bei uns ein. Für Max war alles so neu und interessant, dass er tagsüber nicht mal geschlafen hat. Das hat er nachts alles nachgeholt und wir haben den Eindruck, dass er sich bei uns wohlfühlt. Er hat weder gefiept noch gebellt (aber schnarchen kann der kleine Mann wie ein Großer) -für uns alle war die erste Nacht viel entspannter als erwartet.

  • Rasse: Labrador Retriever
  • Fellfarbe: braun
  • Besonderheit:  Strahle-Augen
  • Spitznamen: Frech-Max, Stinker, Liddle, Zwergnase, Kröti

Am 29.12.2009 waren wir beim Tierarzt für einen kleinen Gesundheits-Check und die Wurmkur. Danach ging es in den Garten, und Jack jr. und Max haben wunderbar getobt. Mittlerweile legt sich Max auch zwischendurch mal hin, um sich ein wenig auszuruhen oder zu schlafen.

Max orientiert sich sehr stark an Jack, was uns bei der weiteren Erziehung sicherlich zu Gute kommt. Am Sonntag geht der Hundesport los. Wir müssen noch eine Menge lernen. Im Moment sind Max´zweite Vornamen „Pfui“, „Nein“ und „Aus“, weil er alles was er findet ins Maul nimmt und umherschleppen möchte.

Wir sind sehr glücklich über unsere Entscheidung, Max bei uns aufzunehmen. Die beiden Jungs passen gut zusammen und werden bestimmt mal ein Dream-Team werden.

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